Auf einer Tagesexkursion fuhren am 25. Mai 2002 35 interessierte Personen mit der Evang. Akademie Recklinghausen nach Osnabrück, um dort das von dem international renommierten Architekten Daniel Libeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus und die darin ausgestellten Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum zu sich sprechen zu lassen. Das Museum wurde am 18. Juli 1998 in Osnabrück eröffnet und beherbergt mit über 170 Arbeiten die weltweit umfassendste Sammlung von Kunstwerken des Malers Felix Nussbaum.
     Am Nachmittag ging es zum Ort der Varusschlacht in
Bramsche-Kalkriese, wo in dem erst kürzlich neu eröffneten Museum eine Vielzahl der Fundstücke aus dem Jahr 9 nach Christus bewundert werden konnten.
     Es war eine äußerst eindrucksvolle Exkursion mit zwei unterschiedlichen Schwerpunkten.
     Wir zeigen einige Fotos von dieser Tages-Exkursion und verweisen auf weitere wichtige Internet-Seiten zu den entsprechenden Museumsorten.

Digitale Fotos: Peter R. Seeber

Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück






"Räume gegen das Vergessen", so lautet der Titel einer kleinen Museums-Schrift, in der u.a. das architektonische Konzept des Felix-Nussbaum-Hauses beschrieben wird. Dieses Haus "schafft einen räumlichen Kontext, in dem die tragische Verknüpfung von Leben und Werk des in Osnabrück geborenen Künstlers zum alles bestimmenden Eindruck wird." Es erfüllt damit den Wunsch des Künstlers: "Auch wenn ich untergehe, lasst meine Bilder nicht sterben, zeigt sie den Menschen."
     Das Gebäude vermittelt auf Schritt und Tritt die Atmosphäre allgegenwärtiger Unsicherheit. Leicht abfallende oder ansteigende Fußböden, nicht parallel verlaufende Wände, Fenster ohne rechten Winkel - all das sorgt für eine ständige Irritation.

 

Wer sich noch intensiver mit dem von dem 1946 in der polnischen Stadt Lodz geborenen Daniel Libeskind entworfenen Museum beschäftigen möchte, kann das mit einem Klick hier tun.

 

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