Fünf Tage intensiver Beschäftigung mit "Habakuk - Kleiner Prophet mit großem Herzen" vom 1. bis 5. Oktober 2001 in "Haus Bierenbach" in Nümbrecht-Bierenbachtal.
Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die theologische Arbeit und die entspannende Freizeitgestaltung der kleinen Akademiegruppe.

Digitale Fotos: Peter R. Seeber

Wir wohnen in der Ev. Erholungs- und Bildungsstätte "Haus Bierenbach", wo wir hervorragend untergebracht sind (links).

rechts: die Kapelle, in der wir uns jeden Morgen zur Andacht versammelten.
Die Gruppe ist bei ihrer theologischen Arbeit immer wieder überrascht, wie zeitlos die kurze Botschaft des Propheten Habakuk von vor 2.600 Jahren ist. Auf dem Hintergrund der aktuellen politischen Ereignisse seit dem 11. September 2001 sprechen viele seiner Worte unmittelbar an und führen zu lebhaften Diskussionen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Als Beispiel mögen folgende Klage- und Wehe-Rufe gelten:
     
„HERR, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören? Wie lange soll ich zu dir rufen: »Frevel!«, und du willst nicht helfen? Warum lässt du mich Bosheit sehen und siehst dem Jammer zu? Raub und Frevel sind vor mir; es geht Gewalt vor Recht.“ (Hab 1,2+3)
     „Weh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut - wie lange wird's währen? - und häuft viel Pfänder bei sich auf! Wie plötzlich werden aufstehen, die dich beißen, und erwachen, die dich peinigen! Und du musst ihnen zum Raube werden. Denn du hast viele Völker beraubt. So werden dich wieder berauben alle übrigen Völker um des Menschenblutes willen und um des Frevels willen, begangen am Lande und an der Stadt und an allen, die darin wohnen.“ (Hab 2,6-8).
Das Schloss Homburg aus dem 17. Jahrhundert und das darin enthaltene moderne kulturhistorische Museum mit hervorragender Präsentation der Objekte waren ein Ziel der Recklinghäuser Gruppe.
Auf einer Wanderung durch den herbstlichen Wald wurden Bergische Waffeln in der historischen Holstein's Mühle probiert.
Viel Freude gab es am letzten Abend beim "Kameradschaftsabend"
In Gruppenarbeit wurde die Tagung zusammengefasst und der sehr nachdenkliche Abschlussgottesdienst vorbereitet.
Großer Dank von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Pfarrer i. R. Ulrich Weingärtner, der das Buch Habakuk ausgelegt und allen nahegebracht hat. Das folgende Foto zeigt ihn mit seiner neuen "Freundin" im Garten von "Delikatessen-Einkauf Wolfram Berge"

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