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Letzter Vortragsabend schlägt Brücke zum Herbstprogramm 2004


Diana Matut
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M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Judaistik/Jüdische Studien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, war die letzte Referentin im Frühjahrsprogramm 2004 der Evang. Akademie Recklinghausen. Mit dem Thema "Jiddisch - nur die Sprache des Ghettos?" behandelte sie einen kleinen Teilaspekt des Seminarthemas „Christen und Juden – Aspekte einer 2000jährigen Geschichte“, das 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Evang. Akademie vom 7. bis 12. November 2004 in der Leucorea in der Lutherstadt Wittenberg bearbeiten werden. Frau Matut hat diese theologische Studientagung in Absprache mit dem Akademie-Vorstand vorbereitet und wird sie wissenschaftlich leiten.
           In ihrem mit wissenschaftlicher Akribie erarbeiteten und mit vielen Overhead-Folien vorgetragenen Vortrag gab Frau Matut einen Einblick in den Reichtum der jiddischen Kultur und zeigte den Einfluss des Jiddischen auf die deutsche Sprache auf.
           Jiddisch ist so alt wie die meisten europäischen Sprachen. Es hat im Laufe seiner Geschichte eine Literatur hervorgebracht, die reich und vielfältig ist. Schon die christlichen Theologen des 16. Jahrhunderts begannen, sich dem Studium dieser Sprache zu widmen. Bis heute faszinieren jiddische Gebete, Erzählungen und Romane eine große Leserschaft, wenn auch in Übersetzungen. Und in der guten Klezmer-Musik unserer Tage lebt das Jiddische weiter vor großem Publikum.

 

 

Digitale Fotos: Peter R. Seeber

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