Fotoseiten

Am Vorabend des 9. November 2003 (Pogrom-Nacht; Fall der Mauer) spielten sie wieder bei der Evang. Akademie Recklinghausen: die vier Musiker der Gruppe NASCHUWA. Der Titel des diesjährigen Programms. "Schpiel'sche mir a lidele".
    
Die Musiker von Naschuwa Peter Netta, Rainer Ortner, Matthias Helms und Thomas Damm spielen seit mehr als 15 Jahren überall in Deutschland und lassen ein Stück jüdischer Kultur wieder aufleben, die für viele Menschen verloren scheint. „Als Nichtjuden führen wir – zusammen mit unserem Publikum - ein musikalisches Gespräch mit jüdischen Menschen und jüdischer Kultur. Wir wenden uns einer Welt zu, die einmal unter uns sehr lebendig war, Land und Leute in Deutschland mit geprägt haben, und lassen uns heute wieder von ihr bereichern.“

Digitale Fotos: Peter R. Seeber

Naschuwa begeistert in kalter Kirche
Damit hatten die rund 150 Besucherrinnen und Besucher nicht gerechnet: Eine kalte Gustav-Adolf-Kirche empfing sie zum zweiten Konzert der Gruppe Naschuwa bei der Ev. Akademie Recklinghausen. Die Heizung funktionierte nicht.

In einem über zweistündigen Programm verstanden es dann die vier Musiker (von links:) Peter Netta, Bass, Rainer Ortner, Akkordeon, Matthias Helms, Geige, und Thomas Damm, Gitarre, mit ihren neuen Programm "Schpiel'sche mir a lidele" zu begeistern. Schwungvolle jiddische Lieder und Tänze wechselten mit traurigen Klagemelodien. Und dazwischen immer wieder kleine Geschichten und Anekdoten.

In der Konzertpause hatte die Besucherrinnen und Besucher dann Gelegenheit, die neuen Gemeinderäume neben der Gustav-Adolf-Kirche zu bewundern und bei einem Getränk ihre Gedanken auszutauschen.

 

Digitale Fotos: P.R.Seeber

zurück